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RC-Allgäu Radtreff:





Herzlich Willkommen beim RC Allgäu!



 

Aktuellste Mitteilung:





Super Erfolg für Christine Dorer auf den Bahamas


Fotos von Barbara Geilhof


Unsere Triathletin Christine Dorer aus Memmingen startete auf den Bahamas beim Halbmarathon über 21,1 km. Sie wurde im Gesamtklassement 29. bei insgesamt über 400 Startern.

Bei den Frauen wurde sie gar Zehnte unter 198 Frauen und in ihrer AK 35-39 wurde sie Zweite in 1:44:46 Std., was ihr als Ehrengabe eine Muschel einbrachte.

Mit ihrem Rennen ist nun auch das Trikot des RC Allgäu mit den Allgäuer Bergen auf den Bahamas bekannt.





Winter World Masters Games 2020 mit Erwin Haas


Foto von Bärbl Mair


Vergangene Woche wurden in Innsbruck die Winter World Masters Games 2020 (Winterolympiade für Senioren ab 30) durchgeführt.

Sämtliche nordische Disziplinen wie Langlauf, Biathlon, Nordische Kombination, Skispringen und Orientierungslauf fanden im schneesicheren Seefeld statt. Die Winter World Masters Games sind weltweit die größte Wintersportveranstaltung für über 30jährige Sportler, an der 3000 Sportler aus der ganzen Welt teilnahmen.

Erwin Haas vom RC Allgäu hat an den Langlaufrennen teilgenommen und belegte in der Klasse H 60 über 7,5 km Skating den 5. Platz. In der Klasse H 60 über 15 km erkämpfte er den 3. Platz (Bronzeplatz) erkämpfen. Bei der Staffel in der Klasse Gesamtalter über 240 Jahre mit Sergei Aitikin aus Rosenheim, Konrad Blum aus Pfullendorf, Michael Grotz und Erwin Haas als Team Germany 7, konnten sie die Goldmedaille mit nach Hause nehmen.


Eine Woche zuvor war Erwin Haas beim Geiger Langlauf Cup in Nesselwängle am Start, den der SK Nesselwang ausrichtete. Er holte sich dort den 2. Platz bei den Senioren ab 41 Jahre. Er benötigte für die 7,5 km 18,10 min.





Maika Hohlbein und Chris Breitbarth starteten in London beim Silvesterlauf durch den Hyde Park


Foto von Chris Breitbarth und Maika Hohlbein


Chriss Breitbarth kam nach 10 km mit 42,26 min ins Ziel und Maika Hohlbein mit 48:04 min.





Gelungener Jahresabschluss für den RC Allgäu


Foto von Klaus Görig

Von links: Andre Niederer, Linus Fichtel, Manfred Schnauder, Markus Lerf, Melanie Behr, Patrick Mayr, Michael Bauer, Gisela Haggenmüller, Julian Jäckle, Vroni Straub, Thomas Wiedemann, Florian Haggenmüller, Benjamin Abraham

Es fehlen auf dem Foto: Wolfgang Schneider, Marc und Andre Michels, sowie Reinhard Kral.



Einen tollen Saisonabschluss hat der RC Allgäu am letzten Tag des Jahres 2019 hingelegt. Beim Silvesterlauf in Kempten starteten wieder über 2200 Sportler (500 Starter mehr als 2018). Davon waren 17 Athleten vom RC Allgäu dabei, welche über die fünf und zehn Kilometer liefen. Neben unseren Sportlern nahmen wieder viele Spitzensportler aus dem gesamten süddeutschen Raum teil.


Auf der Fünfkilometerstrecke gingen 897 Sportler an den Start.

Nachwuchssportler Linus Fichtel aus Marktoberdorf wurde Gesamt 35. Platz und Vierter in der U 16 Klasse in 20:50 min.


16 Sportler des RC Allgäu gingen auf die 10 km Strecke, bei der 1241 Teilnehmer starteten.

Bester Läufer des RC Allgäu war Julian Jäckle, welcher Gesamt 62. und Dritter in der U 20 Klasse mit 38:39 min, wurde.

Marc Michels machte im Gesamtklassement einen 66. Platz und in seiner AK den sechsten Platz in 38:55 min.

Wolfgang Schneider wurde Gesamt 85. Platz und 27. in seiner AK in 39:53 min.

Diese drei holten in der Mannschaftswertung bei 114 Teams den 9. Platz mit einer Zeit von 1:57:27 Std.


Andre Michels wurde Gesamt 130. Platz und in seiner AK belegte er den 35. Platz in der Hauptklasse in 41:42 min.

Manfred Schnauder wurde Gesamt 195. Platz und 22. Platz in der AK 45 in 43:34 min.

Markus Lerf wurde Gesamt 242. Platz und 26. Platz in der AK 40 in 44:34 min.

Diese drei wurden in der Teamwertung 26. Platz mit einer Zeit von 2:09:51 Std.


Patrick Mayr wurde Gesamt 304. Platz und in der Hauptklasse belegte er den 66. Platz in 46:01 min.

Florian Haggenmüller wurde Gesamt 332. Platz und in der AK 35 errang er den 40. Platz in 46:33 min.

Michael Bauer wurde Gesamt 359. Platz und in seiner AK 50 belegte er den 44. Platz in 47:18 min.

Diese drei Sportler wurden mit dem Team RC Allgäu 3 Platz 50 in 2:19:63 Std.



Reinhard Kral wurde Gesamt 443. Platz und errang in der AK 55 den 24. Platz in 48:53 min.

Benjamin Abraham wurde Gesamt 515. Platz und in der U 18 Klasse wurde er Platz 11 in 50:32 min.

Andre Niederer wurde Gesamt 556. Platz und in der AK 45 errang er den 70. Platz in 51:35 min.

In 2:31:01 Std. kam das Team 4 des RC Allgäu damit auf Platz 76.

Thomas Wiedemann wurde Gesamt 253. Platz und in der AK 50 Platz 25 in 44:54 min.


Es gingen auch drei Athletinnen des RC Allgäu auf die 10 km Strecke, in der 359 Sportlerinnen ins Ziel kamen.

Vroni Straub erreichte dabei im Gesamtklassement den 37. Platz und den siebten Platz in der AK 30 in 46:47 min.

Melanie Behr wurde Gesamt 139. Platz und in der AK W 35 belegte sie den 15. Platz in 52:54 min.

Gisela Haggenmüller wurde Gesamt 250. Platz und in der AK W 60 den sechsten Platz in 58:56 min.

Die drei Sportlerinnen holten in der Teamwertung den 13. Platz mit einer Zeit von 2:38:33 Std.



Eine tolle Mannschaftsleistung


„Das war wieder eine tolle Mannschaftsleistung und alle guten Läuferteams waren am Start. Drei Sportler im 10 km Rennen unter den Top 100, das ist Klasse. Ebenso war es auch spitze, das vier Teams des RC Allgäu dabei waren und das beste Team den neunten Platz erkämpften.

Stolz bin ich auch auf den 13. Platz von den Frauen“, meinte Klaus Görig nach dem Wettkampf.


Am gleichen Tag ging Thomas Koch beim 7. Mergelstetter Silvesterlauf an den Start. Es war eine schöne 10 km Runde mit über 100 Höhenmeter. Thomas kam nach 44:58 min als 52. Platz im Gesamtklassement ins Ziel und wurde neunter in seiner AK.


Damit ging eine sehr gute Saison für den RC Allgäu mit 90 Podestplätzen zu Ende. Dabei errangen 47 Mitglieder den ersten Platz, 25 den zweiten und 18 den dritten Platz.





Erwin Haas gewinnt zum Saisonauftakt


RCA-Athlet Erwin Haas aus Unterthingau startete mit einem Sieg in die Langlaufsaison 2020.


Er wurde Sieger in der Klasse H 60 bei der Premiere La Venosta-Skimarathon im Vinschgau.

Bei ausgezeichneten Schneebedingungen konnte Haas seinen langjährigen Konkurrenten Ola Eidem aus Norwegen auf der Zielgeraden in Schach halten und den Sieg mit nach Hause nehmen. Die 9 km lange Strecke musste 4x durchlaufen werden, gespickt mit rasanten Abfahrten und langen Anstiegen.

Weil das Rennen in einer Höhenlage zwischen 1800 und 2000 hm durchgeführt wurde, hatten einige Sportler Probleme mit der Atmung und es war daher sehr wichtig die Kräfte genau einzuteilen.

Damit hat Erwin Haas ein tolles Jahr 2019 hinter sich. Sechzehnmal ging er an den Start für den RC Allgäu und erreichte dabei sechzehnmal Platz 1 in verschiedenen Klassen.

Darunter: 1 x Europameister, 2 x Deutscher Meister, 9 x bei Skimarathons und 4 x bei Roller Ski Rennen.





Drei Sportler erfolgreich beim Nikolauslauf in Erkheim


Foto von Klaus Görig


Insgesamt 187 Athleten gingen beim Nikolauslauf in Erkheim an den Start. Die Sportler hatten die 1250 m lange Runde fünfmal zu laufen.

Julian Jäckle aus Obergünzburg lief mit 22:50 min als Gesamt 25. ins Ziel und siegte in der AK U 20.

Michael Bauer aus Obergünzburg wurde Gesamt 49. und in der AK 50 Achter in 24:47 min.

Patrick Mayr aus Marktoberdorf wurde Gesamt 78. und in der Hauptklasse belegte er den 14. Platz in 27:16 min.


In der Mannschaftswertung belegten diese drei Sportler den 9. Platz von 21 Mannschaften.





RCA-Athleten starten auch im Winter bei verschiedenen Läufen


Julian Jäckle aus Obergünzburg war am 01.12. am 27. Nikolauslauf in Immenstadt am Start. Auf der 5 km Strecke mit 122 Startern, kam er als Gesamtfünfter ins Ziel und siegte in der AK 20 in 19:26 min.


Patrick Mayr aus Marktoberdorf startete ebenfalls in Immenstadt, aber auf der 10 km Strecke mit 174 Startern. Er kam als Gesamt 58. ins Ziel und wurde Neunter in der Hauptklasse mit 46:33 min.


Am Samstag lief Julian Jäckle bei der Winterlaufserie in Augsburg mit. Er wurde Dritter in der AK 20 in 25:15 min auf die 6,1 km Runde.


Auch Michael Bauer aus Obergünzburg war in Augsburg am Start und lief die 8,6 km Runde. Dort waren 137 Athleten bei den Herren am Start. Michael kam als Gesamt 61. ins Ziel und wurde Achter in seiner AK in 38:38 min. Er nahm schon zwei Wochen davor an dieser Winterlaufserie teil und wurde beim ersten Lauf auf der ca. 8,5 km Strecke bei 158 Startern Platz 54 und in seiner AK Siebter in 37:21 min.

Beim zweiten Lauf letzte Woche auf der ca.8,8 km Strecke mit 169 Startern erreichte er den Gesamt 56. Platz und in der AK den achten Platz in 38:07 min.


Damit erkämpften die Athleten des RC Allgäu bis heute 86 Podestplätze im Jahr 2019.


Am Sonntag, 08.12.2019 findet in Erkheim der 27. Erkheimer Nikolaus Straßenlauf statt. Klaus Görig hofft, dort mit einer Mannschaft antreten zu können. Wer Interesse hat, kann sich noch kurzfristig dafür melden.





Laufsportler starten in Ronsberg und Steinheim


Foto von Klaus Görig


Drei Athleten des RC Allgäu sind beim 35. Ronsberger Lauf gestartet. Dabei erkämpften sie sich einen zweiten Platz und dreimal schrammten sie knapp am Podest vorbei.

Im Hauptlauf starteten ca. 80 Sportler, darunter Michael Bauer, Marc und Andre Michels, über die 4 x 2,25 km Runde.

Nach 9 km kam Marc Michels mit 35:34,71 min als Gesamt 11. Platz und 2. Platz in der AK 30 ins Ziel.

Andre Michels beendete das Rennen in 38:46,9 min und wurde Platz Fünf in seiner AK 30.

Michael Bauer kam mit 38:49,77 min ins Ziel und wurde Platz Vier in seiner AK 50.


Thomas Koch war in Steinheim beim Geologenlauf über 10 km am Start.

Er wurde mit einer Zeit von 44:13 min Gesamt 47. Platz und 5. Platz in seiner AK bei über 300 Startern.





Vier Athleten liefen in Giengen, Jengen und am Rottachsee


Foto von Klaus Görig


Michael Bauer aus Obergünzburg und Patrick Mayr aus Marktoberdorf starteten auf der 7 km langen Strecke beim 2. Ludwig-Bertele-Lauf in Jengen.

Unter 47 Teilnehmer wurde Michael Bauer Gesamt Neunter und Dritter in der AK 50 in 29:25,09 min.

Patrick Mayr wurde Gesamt 11. Platz und in der AK Hauptklasse belegte er den vierten Platz in 31:33,19 min.

Thomas Koch lief beim 9. Giengener Stadtlauf und wurde bei 129 Startern auf der 10 km Strecke im Gesamtklassement 20. und in der AK Vierter in 43:16 min.


Manfred Schnauder aus Marktoberdorf startete beim 29. Lauf um den Rottachsee. Auf die 15 km lange Strecke mit ca.150 Höhenmeter gingen 253 Sportler an den Start.

Er kam nach 1:06:27 Std. ins Ziel und wurde damit Gesamt 39. Platz und in der AK 45 wurde er Vierter.





RCA-Athlet Florian Schwarz startete beim Ironman in Barcelona


Foto von Carina Baumann


Florian Schwarz nahm am Ironman in Barcelona, bei dem 3800 Sportler starteten, teil.

Die erste Disziplin das Schwimmen über 3,8 km war sehr gut. Das Meer war leicht wellig aber er ist gut damit klar gekommen. Mit einer Zeit von 1:04:53 Std. und einer Pace von 01:42 min auf 100 Meter war er sehr zufrieden.

Das Radfahren auf der welligen 180 km Strecke hat auch sehr gut funktioniert. Mit einer Zeit von 5:01:07 Std. (davon noch 5 Minuten im Strafzelt) hatte er einen 36 km/h-Schnitt erreicht.


Verpflegt hatte er sich komplett flüssig und mit Gels. Dies hatte er im Training schon ausprobiert und mit den 70 g Kohlenhydraten pro Radstunde ist er sehr gut gefahren.

Bei den vielen Teilnehmern war es komplett unmöglich, nicht im Windschatten zu fahren. Die Kontrollen dafür waren sehr streng und gruppenweise mussten die Fahrer in die Penaltybox. Dort wurde sich dann in jeder erdenklichen Sprache darüber aufgeregt und geflucht.

Dieses „Zwangspausieren“ passierte ihm dann aber nicht mehr.


Der Marathon war dann wegen Problemen im Knie schon eine größere Herausforderung. Laufen konnte er eine 5:00 min Pace (geplant war eigentlich schneller, aber dieser Gedanke war ziemlich schnell hinfällig). Die Probleme im Knie, welche erst drei Wochen vor dem Ironman auftraten, zwangen ihn das Training anzupassen und mit Bandagen sein Knie zu schonen. Zur Vorbereitung konnte er nur einmal sieben Kilometer laufen und deshalb hat er sich dann für einen langsameren Marathon entschieden, damit er einfach nur irgendwie ins Ziel kommt. Insgesamt war er aber sehr zufrieden. Sein Ziel zu finishen erreichte er.

Und nach 10:52:10 Std. die Sprecheransage „You are an Ironman!“ zu hören, hat er besonders seinem zehnköpfigen Team aus Familie, Verwandtschaft und Freunden zu verdanken, die natürlich nicht nur ihn, sondern auch alle anderen Starter angefeuert und motiviert haben. Für ihn war es eine tolle Erfahrung, nicht nur körperlich, sondern auch mental an seine Grenzen zu gelangen.

Für die Vorbereitung bedankte er sich auch ganz besonders bei Jürgen Hanshans, welcher ihn mit Trainingsplänen und vielen Tipps unterstützt hat. Ohne diese Unterstützung wäre er nie so weit gekommen.

Florian wurde auch von vielen Leute wegen seines RC Allgäu-Trikots angesprochen, mit dem er beim Ironman startete.


Damit hat der RC Allgäu jetzt 13 Mitglieder, welche schon bei einem Ironman ins Ziel kamen.





Leistungsstarke RCA-Athleten unterwegs


Neue Skiroller Marathonserie mit 25 Minuten Vorsprung gewonnen


Foto von Marion Haas


Erwin Haas gewinnt überlegen die neugegründete DSV Skiroller Marathonserie in der Mastersklasse über 60 Jahre.

Die Serie bestehend aus vier Rennen, welche in Ruhla/Thüringen, Carlsgrün/Oberfranken, Schotten/Vogelsberg und Oberhof/Thüringen stattfanden. Haas gewann alle überlegen mit 25 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Eich aus Oberammergau.

Sämtliche Rennen wurden mit Einheitsskirollern von der Firma SRB in Klassischer Technik und im Massenstart ausgetragen. Um eventuellen Manipulationen am Skiroller vorzubeugen, wurden die Skiroller erst kurz vor dem Start den Läufern von einem Firmenvertreter übergeben.



Nachwuchssportler mit persönlicher Bestzeit


Beim 10. Ansorge Branchenlauf in Biessenhofen, bei dem 254 Teilnehmer starteten, ging auch Nachwuchssportler Linus Fichtl aus Marktoberdorf an den Start.

Er holte sich auf der 5 km langen Laufstrecke den 3. Platz in der Gesamtwertung mit 19:27,8 min bei 158 gestarteten Teilnehmern. Damit lief er auch neue persönliche Bestzeit.



Athleten auch im Ausland für den RCA am Start


Foto von Stefan Endraß


Der zurzeit aus beruflichen Gründen in England lebende Stefan Endraß startete am 06. Oktober in Shrewsbury in der Halbmarathondistanz. Auf der anspruchsvollen, hügeligen Strecke belegte er mit 1:26:15 Std. den 29. Gesamtplatz bei über 1200 Startern. Das bedeutet gleichzeitig Platz 11 in seiner Altersklasse.





24h European Mountainbike Championships


Foto von Evelyn Müller


Nieselregen, Starkregen und Regen verwandeln Trails in Bäche und Seen. Gegen alle diese Widerstände setzte sich Melchior Müller vom RC Allgäu am vergangenen Wochenende in Portugal bei der 24h Mountainbike Europameisterschaft durch und beendete das schwierige Rennen mit dem 40. Gesamtplatz und dem 4. Platz in seiner Altersklasse.


Es war ein hartes Stück Arbeit, denn die Bedingungen auf dem 14,5 km langen mit 450 Höhenmeter gespickten Rundkurs waren extrem. Das erste Renndrittel war von mehr oder weniger starken Regen gekennzeichnet, anschließend regnete es immer wieder vereinzelt an der Strecke. Die anspruchsvolle Strecke verwandelte sich zwischenzeitlich in Bäche und Seen, trocknete dann in der Nacht aber gut ab. Allerdings blieben große, bis zu 20 m lange und knöcheltiefe Pfützen bis zum Rennende.


Mental zeigte Müller eine gute Leistung, denn nach dem 73. Startplatz sah er sich nach sechs Stunden Kampf im Regen erst mal auf dem 83. Gesamtrang wieder. „Durch unermüdliches kämpfen und rackern konnte ich einen für diese Bedingungen guten Rhythmus finden und in den folgenden 18 Stunden kontinuierlich bis auf den 40. Gesamtrang vorarbeiten.“

Im Ziel standen dann auf dem Tacho 222,9 km mit 6.750 Höhenmeter, was aber auch für die Altersklassen Wertung leider nur den undankbaren 4. Platz bedeutete. Der Frust hielt beim Buxheimer Langstrecken Biker jedoch nicht lange an, den schnell war klar, dass sich die bis jetzt im Jahr 2019 gefahrenen 7700 Trainingskilometer mit gespickten 85.000 Höhenmetern gelohnt haben, denn die internationale Konkurrenz von 125 Einzelstarter aus 15 verschiedenen Nationen war erwartet stark.


Der Veranstalter IRON Brain Sports stellte erstmalig an einer 24h Europameisterschaft, für alle Teilnehmer ein Indoor Paddock zur Verfügung, welches für die internationalen Sportler und vor allem Ihren Betreuern optimale Bedingungen für den Support bot.

Aus deutscher Sicht waren fünf Teilnehmer am Start, der 19-jährige Sebastian Trimborn setzte mit seinem zweiten Platz in der Elite Kategorie ein starkes Ausrufezeichen. Alter und neuer Europameister wurde der Finne Matti Tahkola.





Vier Sportler starteten noch auf anderen Wettkämpfen


Patrick Mayr aus Marktoberdorf nahm beim 1. Hunting Triathlon Kingsman in Königsbrunn teil. Es wurden 500 m im Schwimmbad geschwommen, danach gab es einen Verfolgungsstart für das 20 km Radfahren und im Anschluss den 5 km Lauf.

Patrick Mayr wurde im Gesamtklassement 19. Platz in 58:43 min.



Foto von Maika Hohlbein


Chris Breitbarth nahm beim 46. Berlin Marathon teil. Dort waren trotz des schlechten Wetters 47.000 Teilnehmer am Start. Rund eine Million Zuschauer feuerten die Sportler vom Streckenrand aus an. Chris Breitbarth kam nach 3:16:56 Std. ins Ziel.


Michael Bauer aus Obergünzburg war auf der Schwäbischen Meisterschaft über 10 km Laufen beim 12. Wehringer Wertachlauf 2019. Er wurde Gesamt 21. Platz und in der AK 50 erreichte er den 5. Platz in 43:06 min.


Franz Weiher nahm beim MTB Rennen in Durach teil. Auf die 79 km Strecke gingen 101 Teilnehmer an den Start. Franz kam nach 2:56:50 Std. als Gesamt 64. ins Ziel. In seiner AK wurde er 12. In der Gesamtwertung der Ritchy Challenge Serie wurde er Gesamt 32. Platz.





"You are an Ironman" - Neue Bestzeit für Thomas Reichl


Foto von Kerstin Petsch


„You are an Ironman.“ Schon zum 6. Mal hörte Thomas Reichl aus Obergünzburg diesen Satz beim Überqueren der Ziellinie. Doch in diesem Jahr war es für ihn besonders erfreulich.

Nun von vorne. Der Sportler vom RC Allgäu setzte seinen Höhepunkt für diese Saison auf den Langdistanz Triathlon, den Ironman Italien in Cervia in der Nähe von Rimini. Dabei hatte er 3,8 km zu Schwimmen, 180 km auf dem Rad und 42,2 km Laufen zu absolvieren, bis er den magischen Spruch auf der Ziellinie zu hören bekam. Wie berichtet, bereitete er sich akribisch, u.a. mit einigen Besonderheiten wie dem 24 Stunden Radrennen und dem Everesting, seit Jahresbeginn darauf vor.

Am 21. September war dann Renntag. Bei Sonnenaufgang tummelten sich über 2700 Athleten und zahlreiche Fans am Strand von Cervia. „Die Luft knisterte nur so vor Anspannung, Erwartung, Vorfreude aber auch Respekt“, so Reichl.

Nach 58:26 Minuten entstieg Thomas dem Meer und eilte zum Rad, denn auch die Wechselzeiten zählen zur Gesamtzeit und hier war die Wechselzone, in der die 2700 Räder standen, etwa 1 Kilometer lang. Die 180 Kilometer auf dem Triathlonrad führten über eine zweispurige Schnellstraße ins Hinterland der Emilia Romagna und wieder zurück nach Cervia. Für diese Disziplin benötigte er 4:45 Stunden, was einen Schnitt von 37,9 km/h entsprach.

Bei allen bisherigen fünf bereits geschafften Langdistanzrennen brachte die letzte Disziplin, der Marathon, stets einen Einbruch für Reichl. In Italien hatte Thomas wieder zu kämpfen, überwand dieses mal jedoch seine Tiefs und Schmerzen beim Laufen und rannte den Marathon in 3:16 Stunden. Jubelnd, erleichtert, freudestrahlend, absolut zufrieden und sehr erschöpft, erreichte er in einer sich nie erträumten Zeit von 9:08:10 Stunden das Ziel.

Somit unterbot er seine bisherige Bestzeit um ganze 29 Minuten. Mit dieser Leistung wurde er 80. von 2561 Athleten, inklusive der gestarteten Profis, die das Ziel erreichten.





Julian Jäckle auf dem Podest beim Altstadtlauf in Memmingen


Foto von Klaus Görig


Drei Sportler des RC Allgäu waren am Sonntag (15.09.) beim 22. Memminger Altstadtlauf am Start.

Insgesamt nahmen 604 Sportler teil. Auf einer 970 m langen Runde mitten in der Altstadt von Memmingen wurden 6 Runden gelaufen, was eine Gesamtstrecke von 5,82 km ergab. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Sportler an. Der 19-jährige Julian Jäckle aus Obergünzburg kam in 21:39 min als Gesamt 16. ins Ziel und wurde damit Dritter in seiner Altersklasse U 20.


Marc Michels aus Ottobeuren wurde Gesamt 27. und in seiner AK Fünfter in 22:15 min.

Michael Bauer aus Obergünzburg wurde Gesamt 80. und in der AK M 50 Platz 8 in 25:29 min.





Race Around Austria 2019


Foto von Klaus Görig


Abenteuer - Teamgeist - Navigation - Radfahren


Killian Lernbecher vom RC Allgäu nahm am „Race Around Austria 2019“ teil.

Bei diesem Rennen mitzufahren, was schon lange ein Lebenstraum von ihm.


Das Race Around Austria ist nicht irgendein Rennen, welches man einfach so mal fahren kann. Nein, es handelt sich um das Pendant zum legendären Race Across Amerika. Nur das es in diesem Fall rund um Österreich geht. Man durchfährt acht der neun österreichischen Bundesländer auf grenznahen Straßen und absolviert dabei 2200 km und 30000 hm.

Die Vorbereitungen für so ein Rennen müssen schon sehr früh getroffen werden. So begannen diese bereits 2018 als ein Bekannter beschloss ein Team auf die Reihen zu stellen. Dieser gab dafür seinen privaten PKW her und organisierte sich ein Campingmobil. Er trommelte ein Team, bestehend aus vier Fahrern und mehreren Betreuern zusammen.

Anfang März trug Kilian sich in die Fahrerbörse bei Race Around Austria ein, in der Hoffnung an so einem Rennen mal teil zu nehmen. Eigentlich wollte er den 24- Stundencup in Österreich fahren, bestehend aus drei 24-Stunden-Rennen.

Deswegen hat er sich schon zu zwei Rennen angemeldet. Als Ende März ein E-Mail von diesem Bekannten kam und er ihn fragte ob er in dessen Team mitfahren will, weil einer aus dem Team verletzt ausschied. Da musste Kilian nicht lange überlegen und sagte zu.

Ein weiterer verletzungsbedingter Ausfall zwang den Teamchef einen neuen Fahrer mit an Bord zu holen. Doch kurz vor dem Start sagte ein weiterer Fahrer verletzungsbedingt ab und einer der Betreuer musste gar ins Krankenhaus. Nach langem Suchen konnten sie einen Fahrer und einen Betreuer im Team willkommen heißen.

Dann ging es aber auch schon los und dass war gut so, denn alle waren nach den vielen Stolpersteinen schon ganz heiß. Vor dem ersten Renntag, erhielten sie noch eine Einweisung und nach einem kurzen Abendessen ging es früh ins Bett.


Renntag 1, Mittwoch 14. August


Pünktlich um 18:10 ging es bei „Race Around Austria 1500“ los. Sie formten zwei Zweierteams, welche sich am Tag alle zwei und in der Nacht alle drei, vier Stunden abwechselten.


Renntag 2, Donnerstag 15. August


In der Nacht überquerten sie die Grenze zu Niederösterreich. Weiter ging es entlang der österreichisch-tschechisch-slowakischen Grenze ins flache und windige Burgenland. Das kleinste Bundesland Österreichs, gemessen an der Anzahl der Einwohner, konnten sie bis in die Abendstunden hinter sich lassen. Beim Halfway-Point in Halbenrein nutzten sie die Gelegenheit zum Duschen, bevor die zweite Nacht bevorstand.


Renntag 3, Freitag 16. August


Kurz nach Mitternacht sausten sie Richtung Eibiswald, wo es auf die Soboth hinaufging. Ein weiterer Wechsel in Lavamünd und danach in Feistriz an der Gail führte sie weiter ins Lesachtal.

In Lienz wurde wieder gewechselt, um mit frischen Kräften den Anstieg zum Großglockner zu bewältigen. Hier wurde in 10 Minuten Abständen gewechselt. Oben angekommen wurde die Abfahrt vom anderen Zweierteam in Angriff genommen. An diesem Tag sollten wir noch nach Tirol kommen.


Renntag 4, Samstag 17. August


In den frühen Nachtstunden radelten sie recht schnell über die Silvretta Richtung Vorarlberg. Zurück nach Tirol ging es über den Fernpass und weiter über Innsbruck nach Walchsee. Von dort aus über den Hochkönig nach Salzburg, Bischofshofen und zurück nach St. Georgen wo sie das Ziel nach 3 Tagen, 3 Stunden und 40 Minuten erreichten.


Dass Team bedankt sich ganz riesig bei allen die dabei waren und mitgewirkt haben. Insbesondere bei den beiden Damen, die mitgefiebert und sie mit Essen versorgt haben. Den Betreuern fürs Fahren und Navigieren im Wohnmobil und Pace Car.





Ortsansässige Athleten schließen den Sporttag in Obergünzburg hervorragend ab


Foto von Michael Feistl


Zum fünften Mal drehten am Samstag vor dem Marktfest in Obergünzburg Sportler ihre Runden bei verschiedenen Wettbewerben.


Das fünfte Obergünzburger Radrennen am Vortag des Marktfestes war wieder ein toller Erfolg für die Vereine RC Allgäu und TSV Obergünzburg. Viele Zuschauer wollten bei gutem Wetter die Sportler sehen.

Mehr Zuschauer als je zuvor in Obergünzburg wollten das Spektakel sehen. „Das ist Beweis dafür, dass wir heuer wieder die richtige Mischung hatten!“ meint RC-Allgäu Vorstand Klaus Görig.

Der 2er-Teamlauf war mit Spitzen- und Hobbysportler gut besetzt. Zu laufen war eine 650 m lange Runde auf dem neu gestalteten „Alten Markt“.

Das Top-Team Sebastian Schiele vom RC Allgäu und Tobi Seitz von b faster gewannen den Lauf mit 20 Runden. Platz 2 ging an den TSV Mindelheim mit Laurenz Fuchs und Florian Mauler. Platz 3 in der Gesamtwertung ging an Thomas Reichl und Kerstin Petsch vom RC Allgäu.

In der Männerklasse siegte das Top Team Basti Schiele /RC Allgäu und Tobi Seitz /b faster.

Platz 2 für den TSV Mindelheim mit Laurenz Fuchs und Florian Mauler.

Platz 3 erreichten Patrick Mayr und Linus Fichtel vom RC Allgäu.

Platz 4 ging an den TV Kempten mit Eduard Petersch und Alexander Romanov.


In der Ü 80 siegte der SC Ronsberg mit Johnny Seitz und Gernot Wach.

In der Mixed Wertung belegten den 1. Platz Kerstin Petsch und Thomas Reichl vom RC Allgäu.

Platz 2 ging an Simone Mathiowetz vom RC Allgäu und Thomas Groß vom Triathlon Obergünzburg.

Platz 3 erkämpfte das Allgäu Qutlet Raceteam mit Alice und Martin Puffer.

Platz 4 ging wieder an den RC Allgäu mit Melanie Behr und Markus Lerf.

Platz 5 erkämpfte sich Team Springkreut mit Ingrid Liebenau und Nikolaus Burger.


In der Damenwertung siegte das Team TV Kempten mit Angelika und Natalie Rauh. Platz 2 ging an den SSV Wildpoldsried mit Jasmin und Katharina Körner.

Platz 3 erreichte der SC Ronsberg mit Karina Zindath und Tanja Schreiter.


Nach dem 2er-Teamlauf folgte ein Special Olympics-Radrennen, an dem geistig- und körperlich behinderte Menschen teilnehmen konnten. Insgesamt nahmen 21 Sportler der Lebenshilfe Ostallgäu und Unterallgäuer Werkstätten daran teil. Die Obergünzburgerin Julia Rösler holte sich dabei den ersten Platz in ihrer Wertung. Die Zuschauer feuerten Julia immer wieder auf der insgesamt 750 m langen Strecke an.

Bei der Siegerehrung bekam jeder von ihnen einen schönen Pokal, welche die Firma Saliter Milchwerk in Obergünzburg stiftete.

Im Anschluss daran drehten noch 40 Schüler im Alter von 10-15 Jahren ihre 20 Runden auf der schönen Strecke mitten durch Obergünzburg.


Zum Hauptrennen um 17.30 Uhr hatten sich 10 Sportler aus den Top 100 der BDR Rangliste angekündigt.

Jonas Schmeiser vom RSC Kempten gewann das Rennen der Elite-Klasse vor Fabian Danner, erdgas Schwaben und Hermann Keller, Union Wangen.

Der junge 20- jährige Fahrer aus Obergünzburg/ Ebersbach, Luca Thumfart, welcher für den RSC Kempten an den Start ging, holte sich einen tollen 8. Platz und weitere 14 BDR Punkte für die Rangliste.


Das Amateur Rennen gewann Henri Uhlig vom RSC Kehlheim, der ja zu den besten Juniorenfahrern in Deutschland zählt. Er führt auch den Amateurcup des Mavic Heiss Cup als Juniorenfahrer an.

Klaus Görig und Harald Vogler waren mit der Veranstaltung sehr zufrieden. „Es hat alles perfekt geklappt!“ sagt Klaus Görig und dankt den vielen fleißigen Helfern vom RC Allgäu und dem TSV Obergünzburg für den Auf- und Abbau.

Ermöglicht wurde diese Topveranstaltung nur durch die zahlreichen Sponsoren, den Helfern vom Bayerischen Roten Kreuz und der Feuerwehr Obergünzburg, welche die Absperrungen übernahm. Aber auch der Gemeinde Obergünzburg mit dem Bauhof gilt der Dank für die Unterstützung und das zur Verfügung gestellte Material. Nicht zuletzt bedanken sich die Veranstalter bei den Anwohnern für ihr Verständnis.






Straub, Hindelang und Schnauder kämpften um Platzierungen


Foto von Vroni Straub


Vroni Straub und Florian Hindelang starten beim Hochgratberglauf


Beim 43. Hochgratberglauf waren 160 Teilnehmer am Start, darunter auch Vroni Straub und Florian Hindelang vom RC Allgäu. Start war an der Hochgratbahn-Talstation auf 858 m und Ziel war die Hochgratbahn-Bergstation auf 1709 m.

Auf eine Streckenlänge von 6040 m war damit eine Höhendifferenz von 850 m zu bewältigen.

Bei den Damen gingen 31 Athletinnen an den Start. Vroni Straub aus Reinhardsried kam mit 59:47,8 min ins Ziel und wurde damit in ihrer AK Dritte und im Gesamtklassement 20.

Florian Hindelang bei den Herren als Gesamt 112. Platz ins Ziel und wurde in seiner AK Platz 10 in 59:44,1 min.



Manne Schnauder wieder sehr stark


Manfred Schnauder aus Marktoberdorf ging gestern den Ironman in Podersdorf im österreichischen Burgenland an. Er hatte sich noch kurzfristig für diesen Wettkampf entschieden und wollte 2019 noch einen weiteren Ironman machen. Er war ja schon Anfang Juli in Klagenfurt am Start und kam nach 10:31 Std. ins Ziel. Manfred wollte mit einem speziellen Rennplan gezielt unter die 10 Std. Marke kommen.

Foto von Frau Schnauder


Insgesamt starteten auf der Langdistanz 250 Sportler. Manne kam als 70. aus dem Wasser mit einer Zeit von 1:19:01 Std. in die Wechselzone. Nach einem schnellen Wechsel mit 1:58 min ging es auf die 180 km lange Radstrecke, welche er mit der 18. besten Radzeit in 4:45:50 Std. fuhr. Ein weiterer schneller Wechsel in 1:48 min und dann ging es auf die Laufstrecke mit dem Marathon über 42,2 km.

Hier schien dann die pralle Sonne vom Himmel, Schatten gab es kaum und das Thermometer zeigte über 38 Grad an. Ein Abschnitt dieser Laufstrecke wird „die Hölle“ genannt und das zu Recht, denn hier stand die Luft.

Manne hatte dann ab der Hälfte mit muskulären Probleme zu kämpfen und musste bei jeder Verpflegungsstelle anhalten und mindestens 2 Becher Flüssigkeit trinken, mit Wasser und Schwämmen den Kopf kühlen und dann wieder anlaufen.

Trotzdem kämpfte er sich durch und kam mit einer Marathonlaufzeit von 4:06:39 Std. ins Ziel.

Er war überglücklich und verbesserte seine Bestzeit bei einem Ironman um 16 min auf 10:15:17 Std. Insgesamt wurde er 27. Platz und in seiner AK 40-49 Jahre erkämpfte er den vierten Platz. Aufs Treppchen fehlten ihm noch ganze 4 min. Obwohl er sein hoch gestecktes Ziel nicht erreichte, war es für ihn doch eine ganz tolle Saison.





Christine Dorer kämpft sich durch den Ironman in Vichy/Frankreich


Foto von Andy Müller


Die Triathletin, die für den RC Allgäu startet, hat dieses Jahr schon an mehreren Wettkämpfen unterschiedlicher Disziplinen und Distanzen teilgenommen. Bereits im April hat sie die Saison mit einem 6. Platz in 03:21 Std. bei der deutschen Duathlon Meisterschaft in Alsdorf bei Schneeregen gestartet.

Im Juni folgte dann in Ingolstadt die Mitteldistanz im Triathlon, bei der die Sportlerin den 2. Platz in ihrer Altersklasse mit 04:55 Std. erzielte.

Ihre Priorität wollte sie dieses Jahr aber auf das Rad legen und so nahm die Memmingerin im Juli beim Tannheimer Radmarathon teil.

Die 220 km lange Radstrecke mit mehreren Passstraßen und 3.500 hm fuhr sie trotz heftigen Gewittern in 07:53 Std. und kam als Gesamtfünfte ins Ziel.


Mit diesen positiven Ergebnissen, der Wettkampferfahrung und den bereits trainierten Kilometern meldete sie sich spontan nur wenige Wochen vorher beim IRONMAN im französischen Vichy an.


Am Sonntag, den 25.08. ging sie dann an den Start.

Sie sprang in aller Früh in den Fluss Allier, um mit ihrer ersten Disziplin dem Schwimmen zu beginnen. Obwohl es ein Rolling Start war, hatte sie anfangs etwas Probleme bei dem Gedränge im Wasser. Trotz wiederholten Attacken hat sie aber immer wieder ihren Rhythmus gefunden und ist relativ entspannt mit 01:11 Std. aus dem Wasser gekommen.

Auf dem Rad merkte die Athletin schnell, dass die neue Radstrecke sehr anspruchsvoll ist. Zu Beginn kam ein kräftiger Anstieg bis es auf die erste der drei Radrunden ging. Die Straßen waren sehr uneben und ihre Stärke - das Bergabfahren - konnte sie aufgrund der schlechten Straßen, Schlaglöchern und engen Kehren auch nicht voll ausnutzen.

Die unbarmherzige Sonne und 34 Grad setzten ihr immer mehr zu. Ihr wurde klar, dass sie als Allgäuer Bergziege gegen die anderen Athletinnen des Radsportlandes Frankreichs keine Chance mehr auf eine der vorderen Platzierungen hatte.


Nun hieß es, das Rennen in der Auvergne taktisch anzugehen, um für den anschließenden Marathon Kraft zu sparen. Sie benötigte für die Radstrecke in den Auvergne-Rhône-Alpen mit 1.850 hm und 180 km eine Zeit von 06:23 Std.

Eine Langdistanz hat aber ihre eigenen Gesetze und es kann so viel passieren.

Die ersten Kilometer zu Beginn des Marathons liess sie es wegen der Hitze ruhig angehen, damit sich der Körper ans Laufen gewöhnt. Doch bald stellte die Triathletin fest, dass ihr die Energie fehlte und sie es nicht mehr über die Nahrung und Flüssigkeitszufuhr ausgleichen konnte und sie deshalb ihre Geschwindigkeit wegen der hohen Temperaturen verringern musste. Immer wieder sah man verzweifelte Läufer und Krankenwagen im Dauereinsatz.


Über 1/3 der Starter sind niemals im Ziel angekommen, weil entweder der Körper oder der Geist Ihnen Grenzen gesetzt hat. So ist sie zwar sicher aber nicht mit ihrer besten Marathonzeit von 04:31 Std. überglücklich ins Ziel eingelaufen.

Mit einer Gesamtzeit von 12:17 Std. konnte Sie zwar nicht an ihrem Vorjahreserfolg vom IRONMAN in Kärnten (10:45 Stunden) anknüpfen, dennoch war Aufgeben für Sie keine Option.

Nach diesem kräftezehrenden Wettkampf erholte sich die Triathletin zum Saisonabschluss noch ein paar Tage an der Côte d‘Azur.





Kämpferischer RC Allgäu



Beim zweiten Anlauf klappt es: Patrick Mayr feiert ersten Sieg für den RC-Allgäu


Foto von Klaus Görig


Patrick Mayr aus Marktoberdorf, dem in Immenstadt nach einen technischen Defekt sein Einstand beim RC Allgäu missglückte, meldete sich noch zum Triathlon in Oberschleißheim bei München an.

Der Wettkampf fand auf einem flachen Kurs auf der Ruderregatta Strecke statt. Im Sprinttriathlon waren 450 Sportler am Start. Nach 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen kam Patrick als 14. ins Ziel und siegte in seiner Altersklasse (24 - 29 Jahre) in 59:00 min. Überglücklich kam er ins Ziel und freute sich über seinen ersten Sieg.

Patrick hat in den letzten zwei Jahren neun Triathlon mit sehr guten Ergebnissen bestritten. Seit 1. August hat er sich dem RC Allgäu angeschlossen und will sich dort weiter entwickeln mit einem Trainingsplan und Tipps von den Sportlern die beim RC Allgäu sind und mit ihm gemeinsam trainieren.



Simone Mathiowetz, Stefan und Wolfgang Schneider beim Trans Vorarlberg Triathlon


Beim Trans Vorarlberg Triathlon waren drei Sportler des RC Allgäu. Unter den 600 Startern aus der ganzen Welt waren auch zahleiche Profis. Der Wettkampf war zugleich auch die österreichische Meisterschaft.

Das Schwimmen wurde im Bodensee bei Bregenz absolviert. Nach den 1200 m Schwimmen, ging es 93 anspruchsvolle Radkilometer durch den Bregenzerwald. Hierbei waren 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Vor Schröcken ging es immer steiler auf den höchsten Punkt, dem Hochtannbergpass mit 1675 m, dann fuhr man nach Lech ins Zentrum zur Wechselzone zum Laufen. Hier wurde zweimal die 6 km lange Laufrunde mit einigen Anstiegen und Bergpassagen vor einer tollen Bergkulisse gelaufen. Im Ziel und auf der Strecke feuerten sehr viele Zuschauer und Urlauber die Sportler an.


Simone Mathiowetz aus Niedersonthofen erreichte bei den Frauen den 99. Platz und wurde in ihrer AK 17. in 6:16:14 Std.


Foto von Schwester von Simone


Bester RC Allgäu Sportler war Stefan Schneider, der wie sein Bruder Wolfgang ja schon 2018 dort am Start war. Stefan kam als 61. ins Ziel und erreichte damit Platz 17 in seiner AK in 4:39:03 Std.

Wolfgang Schneider wurde 126. und Platz 21 in seiner AK in 5:05:32 Std.



14 km in Köln mit Chris Breitbarth


Chris Breitbarth
nahm in Köln am 14 km-Lauf teil. Bei dem Wettbewerb starteten 200 Sportler und Chris kam als Gesamtsiebter ins Ziel und wurde in seiner AK 30 Zweiter in 1:00:31 Std.



Ski-Roller Erwin Haas gewinnt in Vogelsberg


Foto von Erwin Haas


Erwin Haas aus Unterthingau war beim Ski Roller Lauf in Vogelsberg in Hessen am Start. Die Sportler mussten siebenmal eine 5,74 km Runde laufen, was 40,7 km entspricht. Erwin Haas gewann seine AK in 1:25 Std.





Athleten des RCA starten mit Jan Frodeno in Immenstadt


Foto: Vorstand und Kampfrichter Klaus Görig gratulierte Jan Frodeno in Immenstadt zum Geburtstag

Foto von Florian Dupp


Acht Sportler des RC Allgäu starteten beim 37. Kult-Triathlon in Immenstadt. Dazu hatten sich 2600 Sportler aus ganz Europa angemeldet. Schon seit Monaten waren alle Startplätze ausgebucht.

Ca. 25000 Zuschauer verfolgten auch den Start von Jan Frodeno, welcher schon vor zwei Jahren in Immenstadt gestartet war und Olympiasieger im Triathlon ist und schon zweimal den Ironman auf Hawaii gewann.

Und auch die Sportler des RC Allgäu machten sich sehr gut in dem Teilnehmerfeld, dass an den Start ging. Im Olympischen Wettbewerb gingen 882 Teilnehmer an den Start.

Die Strecke waren 1500 m Schwimmen im Alpsee, 42 km schwere bergige Strecke Radfahren um Immenstadt, inklusive Kalvarienberg, und die 10 km lange Laufstrecke mit dem 300 m langen Anstieg zum sogenannten Kuhsteig.


Bester RC Allgäu-Athlet war Sebastian Kronschnabel aus Obergünzburg mit dem 41. Platz im Gesamtklassement und in seiner AK dem 11. Platz in 2:37:25 Std.

Im Vergleich kam Profi Jan Frodeno nach 2:03:24 Std. ins Ziel und hatte über 8 min. Vorsprung auf den nachfolgenden Sportler.

Andre Michels aus Ottobeuren kam auf den 106. Platz und in seiner AK auf den 30. Platz in 2:49:45 Std.

Julian Jäckle aus Obergünzburg kam im Gesamtklassement auf Platz 181 und in seiner AK auf den 4. Platz in 2:57:28 Std.

Michael Bauer aus Obergünzburg wurde Gesamt 291. Platz und in seiner AK 22. Platz in 3:06:36 Std.

Gerhard Kopp aus Reinhardsried schaffte den Gesamt 555. Platz und in seiner AK den 61. Platz in 3:40:42 Std.


Bei den Frauen gingen 251 Sportlerinnen an den Start.

Beste RCA-Athletin war Carina Maurus aus Untrasried mit dem Gesamt 28. Platz und in ihrer AK den 10. Platz in 2:56:58 Std.

Nach ihr folgte Sofia Herfert aus Marktoberdorf mit dem Gesamt 46. Platz und in ihrer AK dem 15. Platz in 3:06:03 Std.


Im Sprinttriathlon ging RCA-Neuzugang Patrick Mayr aus Marktoberdorf an den Start. Leider hatte er gleich auf der Radstrecke mit seiner Schaltung Probleme und musste aufgeben.





RC Allgäu weiterhin erfolgreich unterwegs



Chris Breitbarth nahm am Triathlon in Nordhausen in Thüringen teil. Nach 1000 m Schwimmen in 21:18 min, stieg er auf sein Rad und nahm die 50 km lange bergige Strecke mit 600 Höhenmeter in 1:29:20 Std. und die schwere 10 km Laufstrecke in 45:54 min in Angriff.

In der Gesamtzeit von 2:42:02 Std. wurde er in einem klasse Feld von über 100 Teilnehmer Gesamt Platz 15 und in seiner AK Platz 4.


Michael Bauer aus Obergünzburg war beim BLV-Lauf in Dachau und nutzte diesen als Testlauf zur Vorbereitung auf den Triathlon in Immenstadt am nächsten Sonntag.

Er lief die 10 km in 45:17 min und wurde 10. in seiner Klasse.



Neuzugang Patrick Mayr


Seine Triathlon über die Sprint-Distanz:


2019 – Platz 20 beim 13. Laufstil Triathlon in Würzburg in 1:28:27 Std.

2019 – Platz 14 beim ARGI+ Triathlon in Schongau in 1:13:48 Std.

2019 – Platz 33 von 110 beim Rad am Ring auf 22 km Zeitfahren und 550 Höhenmeter in 40:02 min.

2018 – Unterallgäuer Triathlon in Ottobeuren in 1:08:35 Std.

2018 – ARGI+ Triathlon in Schongau in 1:14:50 Std.

2018 – Allgäu Triathlon in Immenstadt in 1:36:07 Std.






Christine Dorer und Erwin Haas wieder erfolgreich

Christine nahm am Halbmarathon auf den Bahamas teil und Erwin Haas war bei den Winter World Masters Games 2020 in Innsbruck erfolgreich

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Anstehende Termine:

18.04.2020

20. Allgäuer Straßenpreis in Schweinlang

19.09.2020

25. Betten Lima-Preis in Günzach






Mavic Heiss Cup 2019

Endstand am 22.09.2019:


Amateure

Elite



Nachwuchs:


Junioren


Jugend


Schüler U 11 weiblich


Schüler U 11 männlich


Schüler U 13 weiblich


Schüler U 13 männlich


Schüler U 15 weiblich


Schüler U 15 männlich